WEN GOTT LIEBT
06.02.2026
Der Geist der Gotteskindschaft führt uns dazu, alle Dinge aus den Händen Gottes zu empfangen: die guten Dinge aber auch die schlechten. Alles kommt aus der Hand des Vaters, der uns liebt. Selbst wenn er uns Leid und Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Einsamkeit in unseren Beziehungen schickt, will er uns dadurch etwas sagen. Manchmal will er uns nur daran erinnern, dass wir uns mehr auf ihn und nicht zu viel auf uns und unsere Sorgen und Pläne verlassen sollen. Es kann auch sein, dass wir erst durch harte Lektionen lernen, dass er unser Herr ist − in guten und in schlechten Zeiten.
SELBSTERFAHRUNG
04.02.2026
Gott ist für uns nicht greifbar. Wir können ihn mit unseren Sinnen nicht erfassen. Dafür hat der Mensch sich selbst entdeckt. Er hat sich entfaltet als ein Wesen, das sich in einem nicht gekannten Maße selbst erlebt, dem sich in der Erfahrung mit sich selbst ganz neue Welten offenbaren. Es gibt heute unendlich viele Möglichkeiten, sich selbst zu erleben, sich ständig neu zu erfahren in wechselnden Situationen, Umständen, Umgebungen, Partnern. „Seien Sie anspruchsvoll“, lautet der Werbe-Slogan einer großen süddeutschen Zeitung und fordert damit zur Selbstverwöhnung auf.
ORDNUNG
31.01.2026
Wir alle kennen die Sprüche über Ordnung: Ordnung ist das halbe Leben. Halte Ordnung und die Ordnung wird dich halten. Oder auch die Rede von Recht und Ordnung. Natürlich brauchen wir Ordnung in unserem Leben. Ordnung hilft uns das zu tun, was wir tun sollen. Deshalb sollen wir uns daran erinnern, dass Zeit unser kostbarstes Gut ist. Laut eines Artikels in der Zeitung verbringen die Deutschen jeden Tag mehrere Stunden mit Fernsehen und Computerspielen.
BATSCHELSCHNÜSS
30.01.2026
Man spricht bei einem Menschen von Herzensbildung, wenn bei ihm Verstand, Wille und Gemüt in einer einheitlichen Beziehung zueinander stehen und ihn befähigen, aus der Mitte seiner Person, alle Saiten der Grundeigenschaft des Menschen, nämlich lieben zu können, überall und in allen Lebenslagen zum Klingen zu bringen.
ARM UND REICH
28.01.2026
Dieser Tage habe ich anlässlich meines Geburtstags länger mit einer Verwandten telefoniert, die nun schon im 86. Lebensjahr steht. Dabei erzählte sie mir, dass sie seit Jahren jeden Morgen eine Stunde des Gebetes und der Meditation hält. Dabei betet sie für ihre Familie, vor allem Kinder und Enkelkinder aber auch für die vielen Menschen, die ihr früher begegnet sind und auch für alle Menschen, an die niemand mehr denkt wie sie sagte. Sie betet auch noch die Gebete, die ihre Großmutter und ihre Mutter sie gelehrt haben und die noch von unserer gemeinsamen Urgroßmutter stammen. Ich war davon beeindruckt, und auch wie sie mir sagte, dass das Gebet, das sie von ihrer Großmutter gelernt hat, nun schon über hundert Jahre alt ist. Am Gedenktag für Verstorbene, für die sie betet, zündet sie eine Kerze an.
HOT CHOCOLATE
24.01.2026
In der Buchhandlung Hugendubel am Marienplatz in München gibt es ein kleines Café und man kann sich dort hinsetzen und in den Büchern lesen. So kam ich auch dieser Tage dorthin und bestellte mir einen „Hot Chocolate" also heiße Schokolade. Der junge Mann hinter der Theke zauberte mit Sahne eine wunderschöne Blume darauf und reichte mir die Tasse mit einem freundlichen Bitteschön. „Das haben sie ja wunderbar hingebracht." „Schön, dass Sie es bemerkt haben“, antwortete er und freute sich über mein Kompliment.
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