Wozu all das Schwere in unserem Leben? Wozu Krankheit, Kreuz und Tod? Diese Frage stellen wir uns alle. Mit dem Leid in unserem Leben können wir oft nichts anfangen. Wir verdrängen es so lange es geht. Wir versuchen, uns dagegen zu versichern. Aber unvermittelt klopft es an unsere Tür und wir müssen das Leid herein lassen: eine Krankheit, ein Schmerz, ein Verlust, eine Schuld, eine zerbrochene Beziehung. Leid hat tausend Namen, auch unseren Namen und den ungezählter Menschen. Wir suchen nach dem Sinn, nach einer Antwort, aber das Leid und der Schmerz setzen sich wortlos in unserer Seele fest, ohne uns zu fragen. Aber wir spüren: Um mit unserem Leid leben zu können, brauchen wir eine Antwort, einen Sinn. Das Leid fragt uns: Wer bist du? Wir antworten: Mein Name ist Mensch, ein Kind Gottes, zum Glück geschaffen, nicht zum Leiden.